Unser Versprechen
Im Buch steht nichts, was nicht erzählt wurde. Vita darf ordnen, verbinden und schön formulieren, aber keine Tatsachen, Namen, Orte, Jahreszahlen oder Gefühle ergänzen.
Was Vita beim Schreiben tut
Vita macht aus gesprochener Sprache lesbare Kapitel. Das ist Handwerk, keine Erfindung.
| Vita macht | Vita macht nicht |
|---|---|
| Erzähltes nach Lebensabschnitten ordnen | Lücken mit „passenden“ Details füllen |
| Zusammenführen, was an verschiedenen Stellen erzählt wurde | Jahreszahlen schätzen und als sicher darstellen |
| Wiederholungen und Füllwörter weglassen, ihre typischen Wendungen behalten | Ihre Sprache durch eine fremde ersetzen |
| Sätze vollständig und ruhig ausformulieren, in der Ich-Form | Dialoge erfinden, die nicht erzählt wurden |
| Übergänge zwischen Geschichten schreiben, die nur verbinden | Gefühle zuschreiben, die niemand genannt hat |
| Unsichere Angaben als unsicher kennzeichnen | Widersprüche still „glätten“ |
Wie Vita fragt
Vita beginnt mit leichten Fragen und stellt sie offen. Das hilft beim Erinnern und schützt davor, dass eine Frage eine Antwort vorgibt.
- Offen statt suggestiv„Wie war der erste Arbeitstag?“ statt „Der erste Arbeitstag war sicher aufregend, oder?“
- Vom Gerüst zu den Szenenzuerst Orte, Menschen und Jahre, dann einzelne Erlebnisse. So baut sich das autobiografische Gedächtnis auf (Conway und Pleydell-Pearce, 2000).
- Fragen der Familie als EinladungWenn Angehörige eine Frage dazulegen, bietet Vita sie behutsam an. Niemand muss sie beantworten.
Warum das wichtig ist: In einer Studie erzeugten suggestive Fragen eines KI-Chatbots rund dreimal so viele falsche Erinnerungen wie die Kontrollbedingung (Chan et al., 2024).
Korrigieren ohne Text zu bearbeiten
Stimmt etwas nicht, sagt die erzählende Person es im Gespräch: „Das war nicht in Kitzingen, sondern in Dettelbach.“ Vita ändert die betroffene Stelle. Niemand muss dafür schreiben oder einen Entwurf bearbeiten.
Wie mit den Gesprächen und Daten umgegangen wird, steht auf Datenschutz und KI.




