
Ausfüllbuch
- Wer schreibt
- Oma oder Opa, von Hand
- Platz
- ein paar Zeilen pro Frage
- Preis
- um 18 €


Omas Geschichten, für die Enkel.
Vita fragt
Womit hast du als Kind am liebsten gespielt?
Fragen
12
zum Anfangen
Nur erzählen
Oma muss nichts schreiben.

Zum Ausdrucken
12 Fragen an Oma und Opa


Fotos helfen beim Erinnern.


Unser Weg
Enkel fragen oft unbefangener als die eigenen Kinder. Und Großeltern erzählen ihnen manches geduldiger, manchmal offener.


89 €
Zum Lesen und Teilen
Empfohlen
149 €
Das gedruckte Lebensbuch
249 €
Ein Buch für jedes Kind83 € je Buch
Einmalig, ohne Abo, zwölf Monate Zeit. Jederzeit dazu: Weiteres Hardcover 39 € · Zwei weitere Gesprächsstunden 25 €. Geplante Preise zum Start, bestellen kannst du bald.
Es gibt zwei Arten: Ausfüllbücher mit vorgedruckten Fragen und Lebensbücher, die aus Gesprächen entstehen. Beide halten Erinnerungen fest, aber auf sehr unterschiedliche Weise.
Ein bekanntes Ausfüllbuch ist „Oma, erzähl mal!“ von Elma van Vliet. Es erscheint bei Knaur, hat 144 Seiten und kostet 18 Euro (Stand: September 2026). Die Großmutter beantwortet darin Fragen zu Kindheit, Liebe, Familie und Alltag und gibt das Buch später an ihr Enkelkind zurück. Es gibt auch Ausgaben für Opa, Mama und Papa. Das ist ein liebevolles Geschenk, besonders für Großeltern, die gern schreiben.
Ein Lebensbuch aus Gesprächen geht den umgekehrten Weg. Oma oder Opa erzählt, und jemand anderes schreibt. Bei Vita Memoir ist das Vita, eine KI-Gesprächspartnerin, die zuhört, behutsam nachfragt und aus den Gesprächen ein Buch schreibt.
Beim Ausfüllbuch schreibt die Großmutter jede Antwort selbst, beim Lebensbuch erzählt sie nur. Daraus ergeben sich fast alle weiteren Unterschiede.
| Merkmal | Ausfüllbuch | Lebensbuch mit Vita |
|---|---|---|
| Wer schreibt? | Oma oder Opa, von Hand | Vita, aus den Gesprächen |
| Die Fragen | fest vorgedruckt, für alle gleich | offen, Vita fragt nach und knüpft beim nächsten Gespräch an |
| Platz | ein paar Zeilen pro Frage | so viel, wie erzählt wird |
| Aufwand | lesen, überlegen, schreiben | erzählen, in kurzen Gesprächen |
| Ergebnis | Antworten in der eigenen Handschrift | schön geschriebenes Buch in der Ich-Form, jede Aussage aus den Gesprächen |
| Exemplare | ein Original | digital zum Teilen, Hardcover in Leinen, in der Ausgabe Familie drei |
| Preis | um 18 € | 89 €, 149 € oder 249 € einmalig |
Ehrlich gesagt: Wenn deine Oma gern schreibt und du ihre Handschrift für immer behalten möchtest, ist ein Ausfüllbuch eine schöne Wahl. Wenn ihr aber das Schreiben schwerfällt, die Augen nicht mehr mitmachen oder ihre Geschichten einfach nicht auf drei Zeilen passen, ist ein Lebensbuch aus Gesprächen der leichtere Weg. Du kannst auch beides verschenken.
Enkel fragen oft unbefangener als die eigenen Kinder. Und Großeltern erzählen ihren Enkeln manches anders, geduldiger und manchmal offener.
Vielleicht weißt du, dass dein Opa als junger Mann auf dem Bau gearbeitet hat. Aber du weißt nicht, wie er mit siebzehn nach Schweinfurt kam, wo er gewohnt hat und was er mit dem ersten Lohn gemacht hat. Genau solche Fragen kannst du bei Vita dazulegen. Vita greift sie im Gespräch behutsam auf. Ob und wie viel Opa dazu erzählt, entscheidet er. Du musst dafür nicht neben ihm sitzen. Auch wenn du in Hamburg studierst und er in Unterfranken wohnt, kannst du deine Fragen beisteuern und so beim Entstehen seines Buches dabei sein.
Ein paar Fragen, die sich für den Anfang eignen:
Weitere ausgewählte Fragen, nach Themen sortiert, findest du bei den Fragen an Oma und Opa.
Fotos helfen beim Erinnern. Du und die übrige Familie könnt Bilder dazulegen, und ein altes Foto bringt oft eine ganze Geschichte zurück.
Das Hochzeitsbild in Schwarzweiß, der Käfer vor dem Haus, die Kommunion, der Sommer an der Nordsee: Auf solchen Bildern sieht man, wer dabei war und wie es aussah. Beim Erzählen kommen dann die Dinge dazu, die kein Foto zeigt. Dass es an dem Tag geregnet hat. Dass der Onkel zu spät kam.
Viele Familien haben ihre Fotos in Alben, Schuhkartons oder als Dias. Wer sie digital dazulegen möchte, kann sie einfach mit dem Handy abfotografieren. Wie man alte Fotos, Briefe und Dokumente sinnvoll sichtet und aufbewahrt, beschreibt der Ratgeber Familienerinnerungen bewahren.
Ein Erinnerungsbuch ist nur so viel wert, wie es stimmt. Deshalb schreibt Vita die Erinnerungen zwar schön aus, erfindet aber nichts dazu: Jede Aussage im Buch stammt aus den Gesprächen.
Das Buch ist nicht wörtlich mitgeschrieben. Aus „Ja, und dann, wie hieß das, ach ja, dann sind wir nach Bamberg“ wird ein lesbarer Satz. Aber was Oma nicht erzählt hat, steht nicht im Buch. Ist sie sich bei einem Jahr unsicher, wird das auch so behandelt. Und wenn sie beim nächsten Gespräch sagt: „Das war gar nicht 1958, das war später“, dann passt sich das Buch an.
Auch die Art der Fragen spielt eine Rolle. Eine Studie hat gezeigt, dass suggestive Fragen eines KI-Chatbots rund dreimal so viele falsche Erinnerungen erzeugten wie die Kontrollbedingung (Chan et al. 2024). Vita fragt deshalb offen. Mehr dazu erklärt die Seite So schreibt Vita.
Die Ausgabe Familie enthält drei Hardcover in Leinen, damit mehrere Zweige der Familie ein eigenes Exemplar bekommen. Dazu kommen bis zu zwölf Stunden Gespräch und Audio- und Videobotschaften per QR-Code.
Wenn Oma drei Kinder hat, steht so in jedem Haushalt das gleiche Buch. Die Enkel können später selbst darin lesen, ohne das eine Exemplar erbitten zu müssen. Wer mehr Exemplare braucht, bestellt ein weiteres Hardcover für 39 € dazu.
Die zwölf Stunden Gespräch sind für Großeltern gedacht, die viel zu erzählen haben. Reicht die Zeit trotzdem nicht, lassen sich zwei weitere Stunden für 25 € dazunehmen. Wie dick das Buch am Ende wird, hängt davon ab, wie viel erzählt wird. Eine feste Seitenzahl versprechen wir deshalb nicht. Alle Ausgaben im Überblick findest du unter Preise.
Du bestellst einen Gutschein mit Einladungsbrief und schreibst ein paar Zeilen dazu. Oma oder Opa startet per QR-Code oder Link im Browser und hat zwölf Monate Zeit.
Vita ist eine KI und gibt sich nie als Mensch aus. Im Einladungsbrief wird sie als freundliche digitale Gesprächspartnerin vorgestellt, die leichte Fragen stellt. Deine Großeltern erzählen nur, was sie möchten, machen Pausen, wann sie wollen, und können jederzeit aufhören.
Beim ersten Mal hilft es, wenn jemand aus der Familie dabei ist und den QR-Code scannt. Das Organisatorische können ohnehin Kinder oder Enkel übernehmen. Aus den Gesprächen schreibt Vita ein Buch, schön formuliert, aber ohne etwas dazuzuerfinden. Jede Aussage stammt aus dem, was Oma oder Opa erzählt hat. Wie der ganze Ablauf aussieht, zeigt So funktioniert’s.
Irgendwann wirst du das Buch aufschlagen und deine Oma darin wiederfinden, mit ihren Orten, ihren Namen und ihren Geschichten.
„Oma, erzähl mal!“ ist ein Ausfüllbuch: Die Großmutter beantwortet vorgedruckte Fragen von Hand. Ein Lebensbuch aus Gesprächen entsteht anders. Oma erzählt Vita, was sie möchte, Vita fragt behutsam nach und schreibt daraus ein zusammenhängendes Buch in der Ich-Form. Das Ausfüllbuch zeigt ihre Handschrift, das Lebensbuch hat Platz für lange Geschichten.
Dann ist ein Lebensbuch aus Gesprächen der passendere Weg. Opa muss keine Zeile schreiben. Er spricht mit Vita im Browser, ohne Installation, und erzählt nur, was er möchte. Pausen sind erlaubt, aufhören geht jederzeit. Vita schreibt daraus sein Buch und erfindet nichts dazu. Stimmt etwas nicht, sagt er es einfach.
Ja. Ihr könnt zusammenlegen und gemeinsam eine Ausgabe verschenken, im Einladungsbrief ist Platz für eure Zeilen. Alle Enkel können während der zwölf Monate Fotos und Fragen dazulegen. Die Ausgabe Familie enthält drei Hardcover in Leinen, jedes weitere Hardcover kostet 39 Euro. So kann jede Familie ein eigenes Exemplar bekommen.
Sie braucht keine App und muss nichts installieren. Vita läuft im Browser. Die Einladung kommt per Link oder QR-Code, und das Einrichten können Kinder oder Enkel übernehmen. Wenn du unsicher bist, ob es für deine Großmutter passt, probiere vorher selbst ein kostenloses erstes Gespräch aus und entscheide dann.
Fotos dienen bei Vita als Erinnerungshilfe. Die Familie legt Fotos dazu, und sie helfen Oma und Opa, sich an Einzelheiten zu erinnern: wer auf dem Bild ist, wo es aufgenommen wurde, was an dem Tag passiert ist. Was davon erzählt wird, entscheiden die Großeltern. Ins Buch kommt, was sie in den Gesprächen erzählen.

Ein Lebensbuch verschenken.
Als Gutschein mit persönlichem Einladungsbrief. Ein Preis, zwölf Monate Zeit, kein Abo.